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Vergleich

Zendure SolarFlow vs. Anker SOLIX

Aktualisiert: Juni 2026 | Lesezeit: 8 Min.

Wer einen Speicher für sein Balkonkraftwerk sucht, landet fast zwangsläufig bei zwei Namen: Zendure und Anker. Beide Marken haben den Markt für steckerfertige Balkonkraftwerk-Speicher geprägt und liefern ausgereifte, app-gesteuerte Systeme mit sicheren LiFePO4-Akkus. Doch wo liegen die Unterschiede — und welches System passt zu Ihnen? In diesem direkten Vergleich nehmen wir Kapazität, Erweiterbarkeit, App, Smart-Funktionen und den Preis pro Kilowattstunde unter die Lupe.

So viel vorweg: Es gibt keinen klaren Gesamtsieger. Zendure spielt seine Stärken bei Flexibilität und Einstiegspreis aus, Anker bei App-Reife und Komplettsystem-Integration.

Zwei der bekanntesten Speicher-Marken

Zendure hat sich mit der SolarFlow-Serie als Spezialist für modulare Balkonkraftwerk-Speicher etabliert. Das Konzept: ein Hub bzw. Hybrid-Wechselrichter, an den sich ein oder mehrere Akkus anschließen lassen. Dadurch ist das System sehr flexibel und lässt sich genau an den Bedarf anpassen.

Anker bringt mit der SOLIX-Reihe seine große Erfahrung aus der Powerstation- und Powerbank-Welt ein. Die Solarbank ist als rundes Komplettsystem konzipiert und wird über eine besonders ausgereifte App bedient. In unserem Katalog führen wir von Anker aktuell nur den BP2700-Erweiterungsakku, kein eigenständiges Solarbank-Komplettsystem — er setzt eine bereits vorhandene Anker-Solarbank voraus. Beide Systeme finden Sie auch in unserer Übersicht der besten Speicher 2026.

Kapazität und Erweiterbarkeit

Beide Systeme sind modular, gehen die Erweiterung aber unterschiedlich an. Zendure startet mit dem eigenständigen SolarFlow 800 Plus (1920 Wh) und lässt sich mit weiteren Modulen ausbauen — ideal für alle, die mit einem kompletten System beginnen wollen. Anker bietet in unserem Katalog kein eigenständiges Einstiegssystem, sondern den BP2700-Erweiterungsakku, der eine bereits vorhandene Solarbank in 2,68-kWh-Schritten aufstockt.

Praktisch heißt das: Wer noch kein System besitzt, kommt nur mit Zendure sofort startklar. Wer bereits eine Anker-Solarbank hat und die Kapazität erhöhen möchte, ist mit dem BP2700 gut bedient.

App und Smart-Funktionen

Bei der Software liegen die Stärken unterschiedlich. Die Anker-App gilt als besonders übersichtlich, stabil und intuitiv. Sie bietet eine intelligente Verbrauchssteuerung, klare Statistiken und ein rundes Bedienerlebnis. Die Zendure-App ist funktionsreich und richtet sich an Anwender, die mehr Kontrolle wünschen — etwa über die Time-of-Use-Steuerung, mit der sich Laden und Entladen an dynamische Stromtarife anpassen lassen.

Beide Apps zeigen Echtzeitleistung, Ladestand und Erträge und ermöglichen die Konfiguration ohne Fachmann. Wer Wert auf maximale Einfachheit legt, ist bei Anker gut aufgehoben; wer gern justiert und optimiert, bei Zendure.

Preis pro kWh

Die ehrlichste Vergleichsgröße ist der Preis pro Kilowattstunde Speicherkapazität — denn nur er macht Systeme unterschiedlicher Größe vergleichbar. Wichtig: Dieser Wert sinkt mit jeder Erweiterung, weil die teure Steuerelektronik nur einmal anfällt und sich auf mehr Kapazität verteilt.

Tendenziell bietet Zendure beim Einstieg einen attraktiven Preis pro kWh, während Anker mit langlebigen Akkus und langer Garantie bei größerem Ausbau aufholt. Rechnen Sie immer mit der Endkapazität, die Sie tatsächlich anstreben — nicht mit dem reinen Startpreis.

Direkter Vergleich

Kriterium Zendure SolarFlow Anker SOLIX
Eigenständiges System ja, SolarFlow 800 Plus (1920 Wh) nein (nur Erweiterungsakku)
Erweiterung weitere SolarFlow-Module BP2700 in 2,68-kWh-Schritten
App funktionsreich, TOU besonders ausgereift
Akkutyp LiFePO4 LiFePO4 (ca. 6000 Zyklen)
Stärke Flexibilität, Einstiegspreis Integration, App-Reife

Empfehlung

Unser Fazit: Wer ein eigenständiges, sofort startklares System sucht, wählt Zendure SolarFlow 800 Plus. Wer bereits eine Anker-Solarbank besitzt und die Kapazität erhöhen möchte, greift zum Anker SOLIX BP2700-Erweiterungsakku. Wer ein komplettes Balkonkraftwerk mit Speicher aus einer Hand sucht, findet mit dem Growatt NOAH 2000 eine dritte Option.

Flexibilitätssieger
Zendure SolarFlow 800 Plus (1920Wh, modular)

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Komplettset mit Speicher
Growatt NOAH 2000 Balkonkraftwerk mit Speicher – 2048Wh, 2x 455W Full-Black-Solarmodule, Halterung inklusive

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Für großen Ausbau
Anker SOLIX BP2700 Erweiterungsakku (2,68 kWh)

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+ 2,68 kWh pro Akku
+ ca. 6000 Ladezyklen
+ Modular
+ Sehr langlebig
- Basis-System nötig
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Häufig gestellte Fragen

Zendure oder Anker — welcher Speicher ist besser?
Beide Marken haben exzellente Systeme im Programm. In unserem Katalog führen wir von Zendure das eigenständige SolarFlow 800 Plus, von Anker dagegen nur den BP2700-Erweiterungsakku für eine bereits vorhandene Solarbank. Wer noch kein System besitzt, kommt daher nur mit Zendure direkt startklar; die Anker-App gilt aber als besonders ausgereift, falls Sie bereits im Anker-Ökosystem sind.
Welches System lässt sich weiter ausbauen?
Zendure SolarFlow ist erweiterbar und lässt sich mit weiteren Modulen ausbauen. Anker SOLIX bietet mit dem BP2700-Erweiterungsakku (2,68 kWh je Modul) ebenfalls Spielraum, setzt dafür aber eine bereits vorhandene Solarbank voraus.
Welche App ist besser?
Die Anker-App gilt als besonders übersichtlich und stabil und bietet ausgereifte Funktionen wie eine intelligente Verbrauchssteuerung. Die Zendure-App ist funktionsreich und unterstützt unter anderem eine Time-of-Use-Steuerung, mit der sich das Laden und Entladen an Stromtarife anpassen lässt. Beide ermöglichen eine komfortable Überwachung in Echtzeit.
Was kostet ein Speicher pro kWh?
Der Preis pro Kilowattstunde Speicherkapazität ist die wichtigste Vergleichsgröße. Er sinkt mit jeder Erweiterung, da die teure Steuerelektronik nur einmal anfällt. Tendenziell bietet Zendure beim Einstieg einen attraktiven Preis pro kWh, während Anker bei größerem Ausbau mit langlebigen Akkus aufholt. Rechnen Sie immer mit der für Sie geplanten Endkapazität.
Kann ich einen Speicher später nachrüsten?
Ja. Sowohl Zendure als auch Anker lassen sich an ein bestehendes Balkonkraftwerk anbinden. Bei Zendure-Hybridlösungen übernimmt das System die Wechselrichterfunktion, bei Anker wird die Solarbank zwischengeschaltet. Wie das genau funktioniert, erklären wir im Ratgeber zum Nachrüsten.

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